Pressemitteilung der ABL vom 10.02.2005

Aachener Bürger Liste

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JOSEF GOSTEN

Bezirksvertreter der ABL in der Bezirksvertretung Kornelimünster/Walheim

Josef Gosten . Heidchen 31 . 52076 Aachen . Tel. / Fax: 02408-8650

P R E S S E M I T T E I L U N G

Aachen, den 10.Februar 2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

Überdruck eines Antrages an den Bezirksvorsteher des Stadtbezirks Kornelimünster/Walheim zur Beratung in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung übersende ich mit der Bitte um Veröffentlichung in der Tagespresse.

Hierbei handelt es sich um ein sehr wichtiges Anliegen unserer örtlichen Vereine.

Die städtische Liegenschaft „ehemaliger Bahnhof Walheim“, Vennbahnstrasse 10, Aachen-Walheim, konnte vor einigen Jahren von 3 bekannten Walheimer Vereinen, es sind: die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Walheim 1661 e.V., das Trommler- und Pfeiferkorps „Edelweiß“ Walheim und die Erste Walheimer Karnevalsgesellschaft 1973 e.V., von der Stadt Aachen angemietet werden.

Da seitens der Vereine zum Zeitpunkt der Übernahmen am jeweiligen Objektteil umfangreiche Aus-, Umbau- und Instandsetzungsarbeiten für eigene Vereinszwecke in Eigenleistung durchgeführt wurden, konnte die Stadt Aachen im Wege des Ausgleichs als Gegenleistung für investierte Aufwendungen die jeweils angemieteten Nutzflächen für eine bestimmte Zeit mietfrei überlassen. Von der vereinbarten Mietbefreiung sind die laufenden Betriebskosten natürlich ausgeschlossen.

Lt. Vereinbarung ist die Mietbefreiung für 2 Vereine bereits seit längerer Zeit verstrichen. Die neu vereinbarten mtl. Mieten werden von den Vereinen ordnungsgemäß an die Stadt Aachen gezahlt.

Die Mietbefreiung der Schützenbruderschaft Walheim endet regulär zum 31.10.2005. Somit wäre auch die Schützenbruderschaft ab dem 01.11.2005 - wie die anderen Vereine - verpflichtet, für die angemietete Nutzfläche von ca. 170 qm, die eigens vor ca. 8 Jahren als Schießhalle ausgebaut wurde, eine Miete und die Betriebskosten zu zahlen. Die Halle ist heute wöchentlich für Sport-Schießübungen geöffnet.

Eine zusätzliche finanzielle Belastung der Schützenbruderschaft durch die Zahlung einer Miete würde die Existenz des Vereins ernsthaft gefährden. Die entstehenden Mehrkosten für die Miete können nicht aufgefangen werden.

Gleiche Schwierigkeiten und Klagen werden auch von den anderen Vereinen wahrgenommen.

Die Bruderschaft z.B. widmet sich im Besonderen der Jugendpflege und der Pflege, Förderung und Durchführung des Schießsports sowie der Brauchtumspflege. Gleichartige kulturelle Bestrebungen, wie z.B. die Pflege des Brauchtums, Jugendarbeit pp. werden von den anderen Vereinen wahrgenommen.

Auf Grund der allgemeinen schwierigen finanziellen Situation der Stadt Aachen und der Vereine, müssen neue Wege für die Erhaltung der Vereine gefunden werden.

Eine vertragliche Regelung zwischen der Stadt Aachen und den Vereinen nach dem vorgeschlagenen neuen „Fördermodell 2005 für die Vereine“ kann die Lösung dieser Probleme darstellen.

Die Förderung und Erhaltung der Vereine liegen im besonderen öffentlichen Interesse.

Die hiermit vorgeschlagene Lösung für die oben genannten drei Vereine könnte als Pilotprojekt für die Vereinsförderung des gesamten Stadtgebiets angesehen wer­den.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Josef Gosten

Bezirksvertreter