Pressemitteilung der ABL vom 06.10.2007
ABL-Kolumne am 06.10.2007
700.000,00 € für wilden Müll.
Nahezu täglich kann man es in der Zeitung nachlesen. Wilder Müll wird immer mehr zu einem Problem von Hygiene und Kosten für unsere Stadt. Immer häufiger sind Menschen offensichtlich der Meinung, dass Sie Ihren Unrat und Abfall auf Kosten anderer Bürger überall ungestraft abladen können. Wer sich in Aachen umschaut muss erschreckend feststellen, die Stadt wird von Woche zu Woche unsauberer. Ein Teppich aus Kaugummiresten und Zigarettenkippen bedeckt die Fußgängerzonen. Kaputte Flaschen und Abfall von Menschen die in aller Öffentlichkeit, z.B. Kaiserplatz, Willy-Brandt-Platz jedes soziale Verhalten abgelegt haben. Wenn man nach den Konsequenzen fragt erhält man nur Schulterzucken. Offensichtlich sind die elf städtischen Ordnungskräfte, die sich ohne Zweifel bemühen, vollständig überfordert. Wo aber kein Kläger, da kein Richter. Es ist längst überfällig die städtischen Ordnungskräfte um die dreifache Größe zu verstärken. Fehlendes Geld ist weder ein richtiges noch ehrliches Argument. Wer 150.000 € für unsinnige Planungsspielchen zur Ermittlung der Müllgebühren ausgeben will, der sollte das Geld lieber für das berechtiget Anliegen der Menschen in Aachen nach mehr Sauberkeit ausgeben.
H.D.
Schaffrath